Das Essen

Fred stand in der Küche und wartete auf seinen Bruder, der noch im Keller war. Als er seinen Bruder auf der Treppe hörte, goß er Öl in jede Pfanne und stellte den Herd an.
„Thomas, hast du was ausgesucht?“
„Natürlich! Zwei schöne Streifen vom Bein und zwei vom Rücken.“
„Perfekt“, antwortete Fred. „Es ist wichtig, dass wir das Fleisch trennen. So können wir besser herausfinden, ob es einen geschmacklichen Unterschied dieser Fleischarten gibt.“
Thomas hielt seine Hand über die Pfannen um die Hitze zu testen, dann legte er langsam die Streifen in das heiße Öl. Sein Bruder holte die Gewürze.
Ein besonderer Duft machte sich in der Küche breit.
„Thomas, was ist mit…“
„Sabine heißt sie.“ Thomas verdrehte die Augen.
„Ich merk mir die Namen nicht. Lohnt sich nicht wirklich.“
„Im Grunde hast du schon Recht, Fred.“
Fred grinste. „Es ist so ruhig. Was hast du gemacht?“
Thomas wendete die Fleischstreifen. „Bisschen betäubt. Hatte keine Lust auf das Gewimmer beim Schneiden!“
„Naja, sie wird eh nicht gerade glücklich darüber sein, wenn sie nachher spürt, was ihr fehlt…“

© 2021 T.R. aka Wortman

2 Antworten zu “Das Essen”

  1. Makaber. Eine Geschichte zum Gruseln.

    Gruß Michael aus Hamburg.

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