Auf dem Dachboden

Sie hob ihre Nase und schnüffelte herum. Sie konnte es deutlich riechen. „Mmh, lecker!“, dachte sie sich. Bevor sie es allerdings genießen könnte, müsste sie es zuerst finden. Das stellte sich als eine schwierige Aufgabe heraus, denn dieser Dachboden war vollgepackt mit Gegenständen. Sinnlose Gegenstände, wie sie fand. Sie krabbelte auf dem Boden umher und quetschte sich durch jede mögliche Lücke hindurch. Dabei versuchte sie möglichst leise zu sein, denn die Bewohner dieses Hauses hatten sie ungern als Gast. Sie konnte nicht ganz verstehen aus welchem Grund. Persönlich dachte sie, sie wäre eine angenehme Zeitgenossin.

Sie spähte hinter einem alten Koffer hervor und dort war es. Ganz begeistert eilte sie hin. Auf ihrer Zunge konnte sie das feine Aroma bereits schmecken, als alles plötzlich vorbei war. Man hörte ein Schnappgeräusch und das Licht war aus. So schnell es anfing, ging es auch zu Ende. Doch es gab einen Trost: Das Letzte, woran die Maus gedacht hatte, war, wie lecker der Käse schmecken würde.

© 2021 Andy Wirsz
Blog von Andy

Eine Antwort zu “Auf dem Dachboden”

  1. Oh – och….die Arme….aber wieder gut geschrieben.

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